Herstellung

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Sektherstellung bedeutet für uns: "Die Veredelung von Wein zum Sekt!"

 

Die Grundweine unserer Sekte werden ausschließlich aus gesundem Lesegut, durch eine schonende Ganztraubenpressung gewonnen. Der Ausbau dieser Weine erfolgt im Edelstahltank. Die Säureminderung geschieht bei den Burgundersorten gänzlich, bei den Rieslingen teilweise durch biologischen Säureabbau. Die zweite Gärung erfolgt nach Art der klassischen Flaschengärung.

 

Nach Zugabe von in Wein gelöstem Zucker und Reinzuchthefe wird der zum Cuvée vermählte Grundwein zur zweiten Gärung gebracht. Man spricht auch von Zugabe der Fülldosage. Hier wird ausschließlich aus der Champagne importierte Reinzuchthefe verwendet, die unseren Sekten dieses feinperlige Mousseaux und den für sie typischen Geschmack verleiht.
Die Hefe spaltet den Zucker in Alkohol und Kohlensäure zu gleichen Teilen auf. Bei konstanter Temperatur um die 16 ° C ist die zweite Gärung nach wenigen Wochen erfolgt.

Bei dem klassischen Flaschengärverfahren wird der Rohsekt nach der Füllung mindestens 9 Monate lang gelagert.

Nach dieser Zeit steht das Entfernen der Hefe bevor, das Degorgieren. Die Flaschen werden über Kopf fast waagerecht auf Pulte gestellt und täglich um ein viertel um ihre eigene Achse gedreht und so allmählig in eine senkrechtere Position gebracht.

Nach 20 Tagen hat sich die Hefe ganz im Kronkorkbereich abgesetzt. Der Flaschenhals mit der darin angesammelten Hefe wird über Kopf in ein Gefrierbad getaucht. Nach einigen Minuten hat sich ein Eispfropfen gebildet, der die Hefe einschließt. Öffnet man nun die Flasche, schießt dieser heraus.

In diesem Stadium bezeichnet man den vergorenen Grundwein als Rohsekt. Erst durch die anschließende Zugabe, der so genannten Versanddosage, bestehend aus hochwertigen edelsüßen Weinen, wird der Süßegrad bzw. die Geschmacksrichtung des edlen Getränks bestimmt.